Krepp oder Flor, ein sehr feines und lockeres Gewebe aus Seide, Halbseide oder Wolle (Kammgarn), welches durch ein eigentümliches Appreturverfahren, das Kreppen, eine krause Beschaffenheit erhält. Der seidene K. wird als Kleiderstoff, der wollene meist als Trauerflor verwendet. Das Kreppen geschieht beim seidenen K. in der Weise, daß man das mit warmem Wasser besprengte Gewebe mittels eines Seehunds⸗, resp. Kalbfells bestreicht, oder auch dasselbe zu diesem Zweck einer mechan. Vorrichtung, Kreppmaschine, vorlegt, worauf die-Einschlagfäden schlangen-oder wellenartig verschoben erscheinen. Der wollene K. wird, auf eine Walze gewickelt, in kochendes Wasser gebracht, wobei ßt, sind unter C aufzusuchen. durch ungleiches Einlaufen der Fäden die Kräuselung entsteht. reppbilder, Bilder, die auf weißer Seide mit feinen seidenen, aus Krepp gezogenen Fäden gestickt. werden und Kupferstichen ahnlich sind.