Krynica, Dorf in Westgalizien, in der Bezirkshauptmannschaft Neu-Sandec, 8 lem nordöstlich von Muszyna (Station der Bahn Tarnöw-Leluchow), mit trefflich eingerichteter Brunnenanstalt, hat eine meteorolog. Station, eine gymnastische und Flußbäderanstalt, ein großes Badehaus, eine gedeckte Wandelbahn und Parkanlagen und zählt (1881) 1823 CE. Die 14 Mineralquellen sind sämtlich kalkhaltige, an freier Kohlensäure sehr reiche Eisensäuerlinge. Vgl. Ditl, «Der Kurort K.» (Krak. 1857). ryolith, ein in Grönland neben den Varietäten Thomsenolith, Pachnolith und Chiolith sich findendes, aus Fluoraluminium und Fluornatrium bestehendes, in technischer Hinsicht sehr wichtiges, an sich farbloses Mineral von monoklinen Krystallformen und geringer Härte, welches sehr leicht schmilzt und ziemlich stark durchscheint; es besteht aus 54,2 Teilen Fluor, 13,0 Teilen Aluminium und 32,8 Teilen Natrium, entsprechend der Formel 3Nal + AlF, und dient zur Fabrikation von Soda, schwefelsaurer Thonerde, Alaun und Aluminium; in neuerer Zeit stellt man daraus auch ein porzellanähnliches Glas, das sog. Heißgußporzellan, in der American hot cast porcelain Company in Pittsburg (in Pennsylvanien) dar. Man führt von dem K. jährlich gegen 10000 t (à. 1000 Kg) aus Grönland aus, und zwar 6000 t nach den Vereinigten Staaten und 4000 t nach Europa. Das K. ist seit 1800 bekannt und wurde lange Zeit als mineralog. Seltenheit teuer bezahlt, bis es 1822 zu Evigtok am Arksutfjord in Südgrönland in mehrern bis zu 2 mmächtigen Lagern im Gneis entdeckt wurde.