FeedKürassiere
GeschichteBrockhaus 1882

Kürassiere, die aus den Kyrissern hervorgegangene, mit dem Küraß ausgerüstete schwere Reiterei. Da der Küraß gegenüber den neuern Geschossen keinen genügenden Schutz gewährt und Mann und Pferd nur beschwert, so macht sich das Bestreben nach Abschaffung des Küraß bemerklich, dem in den meisten Armeen bereits Rechnung getragen worden. In der österr. Armee existieren Kürassierregimenter nicht mehr; in Rußland sind sie nur noch bei der Garde beibehalten; in Bayern haben diese Regimenter 1876 den Küraß verloren, während bei der 1876 stattgefundenen Umgestaltung eines Teils der sächs. Kavallerie in schwere Reiterregimenter diese wohl den Metallhelm der K., aber nicht den Küraß selbst nißt, sind unter C aufzusuchen. erhielten und demgemäß auch «Karabinierso genannt d wurden. Die preuß. Armee hat dagegen noch 10 fk sierregiment und die Regimenter Nr. 1—8); ebenso hat die franz. Armee noch 12 Kürassierregimenter. l

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 692Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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