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ReligionBrockhaus 1882

Kurrende (vom lat. currére, «laufeno) hießen aus bedürftigen Schülern gebildete, unter Leitung eines ältern Schülers (des Präfekten) stehende mißt, sind unter C aufzusuchen. Chöre, welche gegen geringe Geldgaben auf den Straßen vor den Häusern bei Begräbnissen u. s. w. geistliche Lieder sangen. Die Kurrendaner trugen früher kleine schwarze Radmäntel und flache Cylinderhüte. Namentlich in Thüringen und Sachsen hahen sie sich bis ins 19. Jahrh. erhalten.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 699Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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