Laubthaler, eine ältere franz. Silbermünze im Werte von 6 Livres (daher écu de six livres, auch grand écn genannt, ferner écn neuf oder Neuthaler), welche unter Ludwig XV. und Ludwig XVI. in großen Mengen ausgeprägt wurde. Der Name kam von den belaubten Lorbeerzweigen, welche das Gepräge zeigte. Der Wert von 6 Livres wurde später auf 5 Frs. 92 Cent. herabgesetzt, und daher kam es, daß der L. im Auslande weit mehr kursierte als in Frankreich selbst, denn dort hatte er stets einen höhern Wert behalten. Mit demselben Gepräge gab es auch halbe L., die sog. Louis blancs oder pétits écas (kleine Thaler). Im Volke wurde der L. häufig auch adicke Tonner genannt, nach der Form des Wappens. Aus dem L. entstand unter österr. Herrschaft in Belgien der Brabanter oder Kronenthaler. (S. Krone.) „Laubpögel (Phyllornithidae) heißt eine kleine Familie der Sperlingsvögel von nicht ganz sicherer systematischer Stellung. Diese fruchtfressenden Bewohner Ostindiens und des ganzen ind. Gebiets mit Ausnahme der Philippinen zeichnen sich durch mäßig lange, gekrümmte Schnäbel, kurze Füße, mittellange Flügel, ziemlich lange Schwänze und ein eigenes weiches, meist graugrünes Gefieder aus, dessen Farbe bei manchen bis zu glänzend grasgrün sich steigert.