Gallalä (Djebel-), Hochebene in der arabischen Wüste (Ägypten), zwischen Beni-Suef und dem Roten Meere und bis zum Djebel Ghärib oder Agrib in der Richtung des Sinai sich erstreckend. Sie enthält verschiedene Thäler: das Wadi Araba, Wadi Natfa, Wadi Askhär, Wadi Tarfa ete., deren Vegetation den Charakter der saharischen Flora trägt. — Der Djebel G. ist die Wiege des christlichen Klosters; der heilige Paul der Eremit errichtete im Wadi Araba, 410 m hoch, das älteste Kloster der Christenheit: Der Mar Antonios. Vergl. P. Güssfeldt, „Reise durch die arabische Wüste“ („Petermanns Mittheil.“ 1877, Nr. 7 u. 9); Schweinfurth, „die ältesten Kiöster der Christenheit“ (1877; in Nr. 1 von „Kunst und Leben‘)
Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 1, S. 461Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei