Melluk, s. Angad. . Melonenbaum (Carica papaya), erreicht eine Höhe von 3-—-4 Meter und trägt zwischen seinen an meterlangen. Stielen befindlichen Blättern, von denen der Baum überhaupt nur 20—25 aufweist, noch öfter aber unterhalb der einen luftigen Blattkrone rund um den Stamm herum zwischen30— 50 Früchte. Diese haben die Grösse eines kleinen Kindskopfes, sind gelb und enthalten ein orangefarbiges, süssschmeckendesMus. Wenn diese. Bäurichen auch keiner Pflege bedürfen, so kommen sie doch iR nur in der Nähe von Wohnplätzen vor, und man freut sich doppelt, ae wan aus den Wäldern heraustietend oder in Lichtungen derselben diesen alten Bekannten begegnet, da man bei grösseren Entbehrungen eine wahre Sehnsucht nach solchen süssen Früchtenempfindet. Neuerdings glaubt manin dem Papayotin ein spezifisches Mittel gegen die Diphtheritis getunden zu haben und bezahlt das Gen mit 5 Mark. Sollte es sich weiter. bewähren, so würde sich den Negern eine neue unerwartete Einnahmequelle eröffnen (Falkenstein).