Apffel dürre zu kochen. Nehmet geschelte dürre Aepffel, giesset Wein und Wasser drauf, und lasset sie eine Stunde darinne weichen. Hernach setzet selbige mit den darauff gegossenen Wein und Wasser zum Feuer, wovon sie nur dämpffen müssen. Wann sie weich sind, so richtet solche an, streuet Zucker und Zimmet darüber, und gebet sie hin.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 89–90Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0