Haselhuhn gebraten, Rupffet das Haselhuhn biß auf den Kopff, welcher zur Zierrath und dessen Erkäntniß, rauch bleiben muß; hernach nehmet auch das Eingeweide heraus, waschet es sauber aus (wiewohl die Frantzosen kein Gebratens auswaschen) speilert und spicket solches, oder bordirets nur, das heist so viel: schneidet Speck, dünne Stückgen, so groß ihr deren nöthig habet, legets dem Haselhuhn über die gantze Brust, hefftet es mit Speilergen, oder bindets mit Bindfaden an, stecket solches an einen Spieß, und bratet selbiges bey harten Holtze oder Kohlfeuer fein sachte, beträuffet es auch offters mit Butter, so bleibet es recht safftig. Wenn ihr nun anrichten wollet, so leget es auf eine Schüssel oder Teller; giesset die ausgetropffte jus drüber, ingleichen brennet ein wenig gischichte Butter übers Haselhuhn, bestreuet es mit geriebener Semmel, so ists gut.