Neunaugen zu schleimen, Thut die Neunaugen in einen Kessel, giesset siedend Wasser drauf unn durcharbeitet sie mit einem neuen Besem daß es recht schäumet, so wird sich die schlierichte Haut alle herunter lassen, leget sie darnach in ein rein Wasser, alsdenn sind sie geschleimt, und können wie folgende zugerichtet werden.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1328Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0