Helmsdorf (Friedr.), Landschaftsmaler, geb. in Magdeburg 1784, entfaltete seine Thätigkeit zuerst in Straßburg 1809, begab sich dann aber zu wiederholten malen nach Italien. Auch die Gebiete der Schweiz, des Schwarzwaldes und Oberrheins lieferten ihm günstige Vorwürfe, die meiste Anerkennung jedoch fanden seine während der zweiten ital. Reise entstandenen Landschaftsbilder. Sein berühmtestes Werk ist die Ansicht Roms vom Kloster Sant'⸗Onofrio mit der Eiche des Tasso, ausgezeichnet sind ferner das Kolosseum von Santo-⸗Bonaventura aus, die Villa d'Este bei Tivoli und eine Felsenpartie zwischen Rom und Neapel, sowie der Nemisee. Auch in Sicilien fand H. vielen Stoff zu seinen fein vollendeten und meist geistreich angeordneten Veduten. Nach Deutschland zurückgekehrt siedelte er sich in Karlsruhe an, wo er bad. Hofmaler wurde. Seine später entstandenen Gemälde erreichen indes die anfängliche Vortrefflichkeit nicht mehr. Er starb in Karlsruhe 26. Jan. 1852.