Henniges (Joachim), geadelt für Auszeichnung in der Schlacht bei Fehrbellin unter dem Namen H. von Trefenfeld, brandenb. General, geb. als Bauernsohn zu Klinke bei Bismark in der Altmark, entlief den Eltern, trat während des Dreißig-⸗ jährigen Kriegs in brandenb. Dienst, in welchem er bis zum Friedensschlusse zum Rittmeister aufstieg. H. wurde 1656 nach der Schlacht bei Warschau Major, war 1674 Oberstlieutenant im Mörnerschen Regimente und zeichnete sich in den Feldzügen am Rhein mehrfach aus; nach der Schlacht bei Fehrbellin erhielt er an Stelle des gefallenen Mörner dessen Regiment als Oberst. H. kämpfte dann in Pommern gegen die Schweden und that sich in Preußen während des Winters 1678/79 als Parteigänger und Führer der Vorhut außerordentlich hervor; er eroberte dort 8 Fahnen und 700 mit Vorxäten beladene Fahrzeuge, schlug 30. Jan. 1679 bei Splitter unweit Tilsit die schwed. Nachhut und wurde dann zum Generalmajor befördert. H. starb auf seinem altmärk. Gute Könnigde (bei Bismark gelegen) 31. Dez. 1688. Vgl. von Kessel, H. von Treffenfeld und seine Zeit (Stendal 1868).