Hennings (Joh. Friedr.), Landschaftsmaler, geb. 1838 in Bremen, a aus der Düsseldorfer Schule unter O. Achenbach hervor, schloß sich dann aber derjenigen von München an, wo er auch lebt. Ohne tiefere Erfassung des Gegenstandes versteht er es, gefällige Ansichten, oft mit guter Effektwirkung, zu geben. Demgemäß ist auch seine Technik oft breit und mehr dekorativ als fein durcharbeitend, seine Fruchtbarkeit eine fast zu große. Die Stoffe, welche er behandelt, teilen sich in das landschaftliche und genrehafte Fach. Sein bestes Bild ist der Chiemsee (1864), gelungen ferner der Abend in Nürnberg, die Fronleichnamsprozession in München (1869), die Ansicht von Passau, Venedig (1879), die Landschaft mit den Zigeunern, im münchener Hofgarten u. s. w.