Hildebrand (Hans Olof Hildebrand), Sohn des vorigen, schwed. Archäolog und Historiker, geb. 5. April 1842 zu Stockholm, studierte zu Upsala, erhielt 1866 eine Anstellung als Amanuensis am Archäologischen Museum und folgte 1879 seinem Vater im Amte als Reichsantiquar. Er ist verdient um die Popularisierung der nord. Archäologie und der verwandten Wissenschaften, sowie auch als Kulturhistoriker, und war einer der Stifter der schwed. Geographisch-Anthropologischen Gesellschaft (1873). Aus seiner reichen litterarischen Thätigkeit ist hervorzuheben: 4Svenska folket under hednatideno (1866; neue Aufl. 1872; deutsch 1873), KLitvet pà Islando (1867; neu bearbeitet 1883), De törhistoriska folken i Europap (1873-80), Den kyrkliga konsten under Sveriges Medeltido(1875), (Trau äldre tidero (1882), der 2. Band der illustrierten «Sveriges Historiav, das spätere Mittelalter (1350—1521) behandelnd, und ein auf vier Bände berechnetes kulturhistor. Werk Sveriges Medeltidy (1879 fg.). Im J. 1872 begründete H. die Zeitschrift KKungl. Vitterhets-Historie och Antiquitets-akademiens mänadsblado.