FeedHildebrand (Bror Emil)
GeschichteBrockhaus 1882

Hildebrand (Bror Emil), Icwed. Archäolog und Numismatiker, geb. 22. Febr. 1806 auf dem Eisenwerke Flerohopp in Kalmar-Län, studierte in Lund und wurde daselbst 1830 Docent. Im J. 1832 nach Stockholm berufen, um das königl. Münzkabinett zu ordnen und zu beschreiben, wurde er 1837 zum Reichsantiquar ernannt, welches Amt er bis 1879 bekleidete. In den J. 1837—47 widmete er auch dem Reichsarchiv seine Thätigkeit und war eine Zeit lang dessen interimistischer Chef. Seit 1866 ist er Mitglied der Schwedischen Akademie. Für das Sammeln und Ordnen der reichen Schätze des schwed. Historischen Museums, sowie auch für deren Beschreibung hat H. Außerordentliches geleistet. Von seinen Schriften sind zu nennen: „Svenskt Diplomatarium. III-Vy (1842—65), Svenska Sigiller mynt i Sveriges kungl. Myutkabinett, funna i Sveriges jordo (1846; neue Aufl. 1881), Miunespenningar ö6fver enskilda Svenska män och quinnorv (1861), «Sverigesoch Svenska Konungahusets minnespenningar, praktmynt och belöningsmedaljero (1874 — 75) und (mit seinem Sohne) „Teckningar ur Svenska statens Historiska Museum. I-III (1873—84).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 229Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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