FeedHillern (Wilhelmine von)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Hillern (Wilhelmine von), deutsche Romanschriftstellerin, eine Tochter von Charlotte Birch-Pfeiffer, geboren 11. März 1836, betrat zuerst die Bühne in Coburg, zog sich aber nach ihrer Verheiratung mit dem berstaatsanwalt Hermann von H. in Freiburg i. Br. (gest. 8. Dez. 1882 als Landesgerichtspräsident daselbst) 1857 von der Bühne zurück. Sie schrieb die Romane: Doppelleben »(2 Bde., Berl. 1865; 2. Aufl. 1880), Ein Arzt der Seeler (4 Bde., Berl. 1869; 3. Aufl. 1876), (Aus eigener Krafto (3 Bde., Lpz. 0 „Die Geier-Wallys (2 Bde., Berl. 1875; 4. Aufl. 1881; von ihr auch dramatisiert, 1881), „Und sie kommt doch lo (1. bis 3. Aufl., 3 Bde., Berl. 1879) und das Lustspiel Die Augen der Liebes (Lpz. 1878). Hermine von Hillern, Tochter der vorigen, ist Verfasserin der Gedichte «Jugendträume (Stuttg. 1881) und „Der Skalde y (Berl. 1882).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 239Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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