Hirschfeld (Karl Friedr. von), preuß. General der Infanterie, geb. zu Strehlen in Schlesien 16. Juli 1744 (nach andern 1746, auch 1748), trat 1762 in die preuß. Armee, nahm 1787 als Adiutant des Herzogs von Braunschweig am holländ. Feldzuge teil und erwarb für einen kühnen Handstreich (Eroberung der Schleusenschanze von Arkelen bei Gorkum) den Orden pour le mérite, wurde in den Rheinfeldzügen 1792 — 94 mehrfach mit Auszeichnung genannt und befehligte 1806 als Generalmajor die Garde. Im J. 1813 übernahm H. den Befehl über neuerrichtete Landwehrtruppen in den Marken, beobachtete zunächst die Festung Magdeburg und schlug 27. Aug. bei Hagelberg (s. Belzig) den franz. General Girard. Nach dem Frieden trat er in den Ruhestand und starb 11. Okt. 1818 zu Brandenburg a. d. Havel. Vgl. von Zedlitz, „Pantheon des preuß. Heeres» (Berl. 1835).