Holzimprägnierung, das Durchtränken des Holzes entweder mit fäulniswidrigen Substanzen (s. unter Holzkonservierung) oder mit solchen Substanzen, welche dasselbe unverbrennlich, resp. schwer entzündlich machen sollen. Für letztern Zweck sind namentlich seit dem Brand des wiener Ringtheaters (am 8. Dez. 1881) zählreiche Methoden vorgeschlagen worden. So verwendet Dr. Winkelmann in Augsburg eine Lösung von 33 g Manganchlorür, 20 g G Borsaute und 12 g Magnesiumcarbonat, 10 g Borsäure und 25 g Chlorammonium in 1000 g Wasser.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 356Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei