Holzsammlung, zum Studium der Holzarten, wird in verschiedener Weise angelegt, je nachdem man systematische, physiol. oder technolog. Zwecke damit verfolgt. Meist bestehen die H. aus prismatischen Stücken, welche auf dem Querschnitt(Hirnseite), dem radialen und dem tangentialen Längsschnitt die Struktur und Farbe des Holzes zeigen; an einer Seite des Stücks läßt man die Rinde. Zur Untersuchung mit Lupe oder einem schwachen Mikroskop fertigt man sehr duünne Quer⸗ und Längsschnitte. Derartige Sammlungen sind auch durch den Buchhandel zu beziehen. So die vorzüglichen Sammungen von Nördlinger (Querschnittes, Stuttg. 1852—80, 9 Kartons, jeder 100 Holzarten enthaltend; (Fünfzig Querschnitte der in Deutschland wachsenden Bau⸗, Werk⸗ und Brennhölzere, Stuttg. 1858), von Burkart ((Sammlung der wichtigsten europ. Nutzhölzer in charakteristischen Schnitten ausgeführt von Podanyd, 40 Tafeln, Brünn 1880).