FeedHonigwein
NaturlehreBrockhaus 1882

Honigwein, soviel wie Meth. Woensdienen⸗ ist die Bezeichnung für zwei in dem von den Bienen produzierten Honig enthaltene, voneinander verschiedene Zuckerarten; die eine ist der unter gewöhnlichen Umständen flüssige Fruchtzucker (. d.), die andere ist krystallisierbar und wird Traudenzucker (s.d.) genannt. Im frischen Honig ist letzterer gelöst, bei längerm Stehen scheidet er sich in Krystallen aus, wodurch das Erstarren des Honigs bedingt wird.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 383Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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