Honorius III., 1216—27, vorher Cencio Savelli, Kardinal von St. Johann und St. Paul zu Rom, der Nachfolger Innocenz' III., war mild und nachgiebig, krönte Friedrich II. zum Kaiser und widersprach diesem nicht, als derselbe seinen Sohn einrich, der schon König von Sicilien war, zum önig von Deutschland wählen ließ. Friedrich konnte selbst in Sicilien seine bisher fast vergessenen Rechte der Krone wiederherstellen, mußte dagegen im Kampfe mit den Lombarden den Schiedsspruch des Papstes anrufen. Als Raimund VII. von Toulouse sein im Albigenserkriege verlorenes väterliches Erbe wieder zu erobern unternahm, trat H. ihm entschieden entgegen. Überdies war H. ein großer Förderer der Bettelorden, von denen er den der Dominikaner 1216 und den der Franziskaner 1225 bestätigte, und ein warmer Freund des Deutschen Ordens. Conversations-Lexikon. 13. Aufl. IX.