Honover, im Zend Ahunairiya, wahrscheinlich das Wort des Willens oder der Wille des Herrn, ist das Hauptgebet der Parsen und wird von diesen nach jeder heil. Handlung wiederholt. Nach dem Zendbuche Jaena ist der Ahunarairya das Wort, welches Orniuzd vor der Schöpfung des Weltalls ausgesprochen. Nach dem spätern Werke Bundebes⸗ sprach Ormazd das Wort aus gegen Ahriman: ei den ersten 7 Worten der 21, die den Spruch ausmachen, beugte er sich, bei den folgenden 7 iel er auf die Knie, nach den letzten 7 sank er in die rinsternis zurück und blieb dort während 3000 Jahre. iese 21 Worte sind sehr dunkel: sie sind schon vor .—.. vom Parsen Nerioseoph in das anskrit, von Anquetil du Perron, Spiegel, Haug, Oppert, Roth, Justi, Kossowicz, de Harlez, Darmestetter und Hovelacque in neuere Sprachen übersetzt, und alle diese übertragungen sind verschieden. Der Sinn mag nach einigen ungefähr sein: «Wie der höchste Wille rein ist, so besteht auch das Geschaffene nur durch Reinheit. Die Schöpfung des Guten in Gedanken und That gehört in der Welt dem Mazda und die Herrschaft ist dem Ahura, den er (Mazda) zum Schützer der Bedrängten eingesetzt hato Von den 21 Büchern oder Naskas, aus denen einst das Avesta bestanden hat, hatte jedes ein Wort des Honover zur Aufschrift: auch zerfiel das Werk, wie das Gebet selbst, in drei Teile zu 7 Büchern. Vgl. Hovelacque, «Avestan (Par. 1880); Darmestetter, «Ormazd et Ahrimano (Par. 1877); Oppert, „L'Honover, le verbe créateur de Zoroastre (Par. 1862; englisch, Bombay) und die Werke über das Avesta von Spiegel, Haug, de Harlez u. a. Hont, Komitat im diesseitigen Donaukreise des Königreichs Ungarn, an Néograd, Gran, Pest, Bars und Sohl grenzend, zählt auf 2645,4 ꝗEm (1880) 115 787 E., die nach der Nationalität Magyaren (42,5 Proz.), Deutsche (6,5 Proz.), Slowaken (46, Proz.) und nach der Konfession röm. Katholiken (68,2 Proz.), Evangelische Augsburgischer Konfession (22,6 Proz.), Evangelische Helvetischer Konfession (6,5 Proz.) und Juden (2890 Seelen) sind. Das Komitat ist vorherrschend gebirgig (mordwestl. Karpatenzug) und sowohl wegen seiner Naturschönheiten als wegen seiner mannigfachen Erzeugnisse einer der gesegnetsten Landstriche Ungarns. Den südlichen hügeligen Teil bespült die Donau; andere Flüsse des Komitats sind: die Eipel, die Schemnitz luen 25 und die Gran. Das Komitat hat trefflichen Wein⸗ und Tabaksbau und liefert unter allen Komitaten die meisten Bergwerksprodukte (Gold, Silber, Blei, Eisen). Der Bergbau wird vorzüglich von Deutschen betrieben und beschäftigt wenigstens ein Zehntel der Bevölkerung. Außerdem gibt es zahlreiche Mineralquellen, viel Wald und jagdbares Wild. Die Bewohner betreiben außer dem Berg- und Hüttenbau noch andere Gewerbe. Auf dem Territorium befindet sich eine königl. Freistadt (Schemnitz), 10 Marktflecken, 174 Dörfer und 57 Pußten. Hauptort des Komitats ist der Marktflecken Jpoly-Sägh.