Huchen oder Heuch (Salmo hucho) heißt ein zur Forellenfamilie gehöriger großer Fisch, welcher in dem Becken der Donau und ihrer Nebenflüsse die Stelle des Rheinlachses vertritt. Er wird 1—2 m lang und nicht selten 20 — 30 kg schwer, ist oben grünlich-blau, auf den Seiten und am Bauche hell silberweiß und verliert im Alter die Stehen, diee Punkte und wenigen schwarzen lecken, die er in der Jugend hat. Der H. ist weit estreckter als der Lachs, nährt sich, wie dieser, von leinern Fischen und Gewürm, selbst von Wasserratten und Fröschen, steigt im März und April in die seichten Gewässer auf, um im Sande zu laichen, und wühlt dazu tiefe Gruben auf, die er mit seinen erbsengroßen, hellgelben Eiern besetzt. Man fängt ihn mit Fliegen- und Wurmangeln und mit dem künstlichen Silberfisch, auch wird er harpuniert oder geschossen. Die Eier schlüpfen nach sechs Wochen aus; die Llac Das Jungen haben einen runden Dottersack. Das Fleisch ist weiß und sehr wohlschmeckend. In neuester Zeit hat man den H. vielfach in andern Stromgebieten gezüchtet.