FeedJapygia
ErdkundeBrockhaus 1882

Japygia, die südöstl. Küstenebene Italiens, angeblich von einem Führer eingewanderter Kreter benannt. Der Boden war für Wein- und Ölbau geeignet, Roß- und Schafzucht blühten; die Bewohner gehörten dem illyr. Volksstamme an, wurden indessen früh hellenisiert, hauptsächlich durch den Einfluß Tarents. Schon gegen Ende des 4. Jahrh. v. Chr. ergriffen die Römer von dem Landesteile Besitz, der bei ihnen, wie noch jetzt, Apulia hieß.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 518Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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