Acetöne oder Ketöne. Unter diesen Sammelnamen faßt man eine Anzahl organischer, indifferenter Verbindungen zusammen, welche in ihrer Zusammensetzung einander ähnlich sind und das gemeinsam haben, daß sie aus zwei der Methan CH.⸗ oder der Benzol CoHe-Reihe falen bestcher Kohlenwasserstoffresten (Alkoholradikalen) bestehen, welche durch die Atomgruppe C0O untereinander verbunden sind. Die beiden in die Konstitution der Wen gleic eintretenden Kohlenwasserstoffreste können glei sein, wobei einfache Ketone entstehen, oder es können zwei verschiedene Kohlenwasserstoffreste durch die Atomgruppe CO verbunden sein letztere bezeichnet man als gemischte Ketone. Ein Beispiel für die erstern ist das . AethylHet CIIa CO CH, für letztere das Methyl-Aethyl-Keton CII, CO CaHs. Die einfachen Ketone entstehen durch Oxydation der dpaltungu Alkohole (s. mSal oder unter Abaltung von kohlensaurem Salz, wenn die Baryum-, alcium⸗ oder Bleisalze der s 2 fetten Säuren der trockenen Destillation unterworfen werden. So geht das Dimethylketon aus dem essigsauren Baryum nach folgender Gleichung hervor: Die gemischten Ketone entstehen, wenn zwei im Säuren der gleichen Behandlung unterworfen werden; so erhält man durch Destillation von einem Gemenge von essigsaurem und propionsaurem Baryum das Methyl-Athyl-Keton. Außerdem entstehen die Ketone, indem man auf die Metallderivate der Alkoholradikale Chloride der Säureradikale wirken läßt; so geht das mit Eulorae aus der Behandlung von Zinkmethyl mit Chloracetyl hervor; das Diphenylketon erhält man, wenn man Diphenylquecksilber mit zwei Molekülen Benzoyl⸗