Akka, ein von Schweinfurth aufgefundenes Zwergvolk Centralafrikas, im Süden der Monbuttu, etwa zwischen 1. und 2. nördl. Br. Die durchschnittliche en die oa der A. scheint 15 m nicht zu überschreiten; die Hautfarbe dieses Volks ähnelt der des schwach gebrannten Kaffees, Haar und Bartwuchs sind schwach entwickelt und wollig. Der Kopf ist groß, der Hals dünn, der Brustkorb nach oben zu eutwich und flach verengt, der Bauch übermäßig entwickelt und herabhängend. Der obere Teil des Körpers mit den langen Armen tritt hegon den untern Teil unverhältnismäßig stark hervor. Die Hände sind auffallend schlank und zierlich gebaut, dagegen die Füße äußerst plump, nach einwärts gerichtet, die Beine mit großscheibigen Knien versehen. Dadurch hat der Gang der A. etwas Watschelndes; jeder Schritt ist von einem Wackeln begleitet, welches unwillkürlich alle Glieder durchzuckt. Der Kopf mit der kugeligen Schädelwölbung, dem tiefen Nasensattel, den schnauzenartig vorspringenden Kiefern, den großen, breitgespaltenen, offenen Augen verleiht der Akkaphysiognomie einen eigentümlichen Charakter, durch den sie sich von den Physiognomien der umwohnenden Stämme scharf unterscheidet. Die geistige Begabung der A. scheint sehr unbedeutend zu — das Erlernen einer fremden Sprache macht ihnen große Schwierigkeiten. Sie sind boshaft, ein menschenscheues Jägervolk, höchst erfinderisch im Legen von Fallen und Hinterhalten. 511 einziges Haustier ist das Huhn. (S. Zwergvölker.)