Alfénide oder Christofle-Metall, eine Art Argentan, eine zuerst von Christofle (s. d.) in Paris dargestellte Nickellegierung, aus der man Leuchter, Theeservice, Milchkannen, Oofett Gabeln u. s. w. herstellt, worauf man diese Objekte galvanisch versilbert. Sie enthalten durchschnittlich 1—2 Proz. Silber und empfehlen sich durch vollkommene Ahnlichkeit mit silbernen Geräten bei bedeutend billigerm Preise. Dem A. sind ähnlich die unter dem Namen Chinasilber, Perusilber und Alpaka aufgetauchten Sdurlearrn über das sog. tiers-argent (Drittel-Silberlegierung) s. unter Argentan.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 394Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei