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AllerleiBrockhaus 1882

Altsachsen hießen im Gegensatz zu den Angelsachsen die im nördl. Deutschland wohnenden niederdeutschen Stämme, wie die Ostfalen, Engern, Westfalen. Die Sprache derselben war das Altniederdeutsche oder, wie es gewöhnlich genannt wird, das Altsächsische. Außer einigen geringfügigen Glossensammlungen und Urkunden (Frekenhorster und Essener Heberolle) ist nur Ein bedeutendes altsächs. Sprachdenkmal auf unsere Zeit gekommen, nämlich der Héliando (s. d.), dessen Mundart auch vorzugsweise altsächsisch genannt wird.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 506Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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