Anatolikon, feste Stadt bei ranastu (s. d.). „Anatomie oder Zergliederungskunde ist die Lehre vom Baue der organischen Wesen. Sofern dieselbe Anweisung gibt zur Untersuchung die25 Baues, die Methoden, Handgriffe und technischen ittel der Untersuchung lehrt, nennt man sie praktische A.; sofern sie sich nur mit den Ergebnissen der Untersuchung befaßt, d. h. den bereits erforschten Bau schildert, beurteilt, unter verschiedenen Gesichtspunkten erörtert oder vergleicht, heißt sie theoretische A. Letztere kann man daher als Beraltederungskunder der erstern als Zerglicderungskunste gegenüberstellen und unter Zergliederungskunst wiederum ebenso wohl die ung selbn zur Zergliederung als diese Zergliederung selbst TLndieh wie denn . die Bezeichnung praktische A. in diesem doppelten Sinne gebraucht wird. Endlich nennt man auch den Ort selbst, wo A. getrieben wird, anatom. Präparate nnden oder vorgezeigt werden, Anatomiey, passender Präp artens aal und Anatomisches Theater. Früher richteten sich die anatom. Untersuchungen fast ausschließlich auf den Menschen, und nur sofern menschliche Leichen nicht zur Disposition standen, auf Säugetiere als Notbehelf. an verstand edie und versteht auch noch unter A. vorzugsweise die A. des Menschen (Anthropotomie). Später beschäftigte sich die ar mcht 5 auch mit dem Baue der Tiere, und zwar nicht bloß aus Notbehelf, sondern um ihrer selbst willen. So entstand die tierische A. oder Zootomie. Endlich untersuchte man auch den innern Bau der Pflanzen, und es entwickelte sich die Pflanzenanatomie oder Phytotomie. Das viele Gemeinsame, welches zunächst der d Mensch und die Wirbeltiere, weiterhin alle Tiere e unter sich in ihrem gröbern oder ewern Baue haben, führte zur wissenschaftlichen Betrachtung der l Ahnlichkeiten und Unterschiede dieses Baues, und f es entstand so die vergleichende A. Gerade von ihr in Verbindung mit der Paläontologie und der Entwickelungsgeschichte sind die wichtigsten Stützen für die unsere Zeit so lebhaft beschäftigende Abstammungslehre teils schon geliefert, teils noch zu erwarten. Die Entdeckung des Vergrößerungs-Hloßer brachte die Erkenntnis, daß auch das dem bloßen Nehr gleichartig Erscheinende noch einen feinern, sehr verwickelten Bau haben kann, und man unterschied nun die mit solchen feinern Strukturverhältnissen beschäftigte Wissenschaft als mikroskopische A. oder Gewebelehre. Die meisten Krankheiten sind begleitet von gröbern oder feinern Veränderungen in der vürer oder Struktur verschiedener Organe und ihrer Gewebe, und sofern die A. diesen krankhaft veränderten Bau erforscht, heißt sie Runden Meuscher A. Die A. des gesunden Menschen teilt sich weiterhin, je nach der Methode, die sie befolgt, in die systematische und die topographische. Untersucht und ie Ahnl man die Teile in einer Ordnung, die auf die Ahnlichkeit in dem Bau und den Verrichtungen derselben Rücksicht nimmt und daher diejenigen nebeneinander stellt, welche im Körper selbst zu gewissen gemeinschaftlichen Zwecken in Verbindung stehen G. h. ein System von Teilen bilden), so erhält man eine A. der Systeme oder die syst ematische A. Bei dieser Behandlungsweise, welche vorzüglich zum Studium der Physiologie vorbereitet, pflegt man die A. in folgende sechs + oder Doktrinen abzuteilen: 1) Osteologie oder Lehre von den e mit Einschluß der Gelenkknorpel (Chondrologie). 2) Syndesmologie oder Bänderlehre, welche die Darstellung der bandartigen Organe liefert, durch die die Knochen Die Knoch in den Gelenken verbunden werden. Die Knochen, Knorpel und Bänder setzen das Knochensystem zusammen, das, als die feste Grundlage des Körpers, ein Gerüst darstellt, über welches weiche Teile hingespannt sind, das ferner Höhlen bildet, in denen die für das Leben wichtigsten Organe aufgehangen und geschützt sind, und das endlich ein aus Hebeln und Stützen zusammengesetzter Mechanismus, in welchem vermittelst anderer Teile Bewegungen Wewenungsoi. werden, also ein System passiver ewegungsorgane ist. 3) Myologie oder Muskellehre, welche das System der fleischigen Organe des Körpers umfaßt. Jase setzen durch die lebendige Verkürzung ihrer Fasern, als aktive Bewegungsorgane, die Knochen in Bewegung, dienen zum Teil zur Bildung der Höhlen des Körpers und zum Schutz der von ihnen bedeckten Teile und Kötpe durch hentmen vorzüglich die Form des örpers mit bestimmen. 4) Angiologie oder Gefäßlehre, welche die Lage und den Verlauf der häutigen Röhren darstellt, die Telle des 8n oder netzförmig verzweigt die meisten Teile des Körpers durchdringen und zwei große Systeme bilden: das Blutgefäßsystem mit dem Herzen, einem aus Ruasch gebildeten Pmpwerie, aus welchem das Blut durch die Schlag⸗ oder Pulsadern (Arterien) heraus⸗ und in welches es durch die Blutadern Venen) hineingeleitet wird; dann das Lymphgefäßsystem, durch das gewisse Säfte in besondern Organen (Lymphdrüsen) mit dem Blute in Berührung gebracht und endlich in die Venen übergeführt werden. 5) Neurologie oder Nervenlehre, welche die Beschreibung des Nervensystems liefert, an dem man zwei größere Hauptmassen, das Gehirn und das Rückenmark, als Centralteile, ferner die von diesen zu fast allen Punkten des Körpers verlaufenden markigen Fäden als peripherische Gehirn-und Rückenmarksnerven, und endlich eine mit sog. Nervenknoten (Ganglien) sehr nteric versehene Abteilung als Gangliennerven unterscheidet. 6) Splanchnologie oder Eingeweidelehre, welche die aus verschiedenen Systemen zusammengesetzten, meistenteils in Höhlen des Körpers befindlichen Organe umfaßt, die ihren Verrichtungen nach in folgende fünf Gruppen Rediratte Sinnesorgane, Sprach⸗, Stimm- und Respirationsorgane, Verdauungsorgane, Harnorgane und Geschlechtsorgane. Es gibt aber, wie erwähnt, noch eine andere Behandlungsweise, dietopographische A., bei der man am Körper teils nach den durch Einschnitte, Gelenke, Scheidewände u. dgl. natürlich gegebenen Grenzen, teils mit Hilfe gewisser in Gedanken gezogener Linien größere und kleinere Abteilungen oder Gegenden (Regionen) unterscheidet und die in jeder derselben neben⸗, unter-und ineinanderliegenden Abschnitte der vorhin erwähnten Systeme von außen nach innen zu beschreibt. Man teilt dabei den Körper in den Stamm und die Gliedmaßen. Der Stamm besteht aus dem Kopfe und dem Rumpfe; der iedrmaß zerfällt in Hals, Brust und Bauch; die Gliedmaßen sind teils Brustglieder oder Arme, teils Bauchglieder oder Beine. An jedem dieser Hauptteile unterscheidet man nun wieder verschiedene Abteilungen und Unterabteilungen. Diese A. der Gegenden nennt man, da ihre Kenntnis vorzüglich für den operierenden Chirurgen wichtig ist, auch die chirurgische A. Topogr. Präparate nennt man diejenigen, an welchen die einzelnen Gewebssysteme (Muskeln, Arterien, Venen, Nerven und Knochen) in ihrer Lage zueinander sämtlich dargestellt sind. Zu diesen topogr. Präparaten gehören auch die an gefrorenen Kadavern gewonnenen Durchschnitte. Auch die A. für bildende Künstler ist wesentlich topographisch; sie hat vorzugsweise die Oberfläche des Körpers, die Abhängigkeit ihrer Form von den unterliegenden Teilen und insbesondere von den Muskeln in ihren verschiedenen Spannungszuständen, endlich die allgemeinen Größenverhältnisse der einzelnen Körperteile untereinander in Betracht zu nehmen. — Die Anderungen im Baue der organischen Wesen, wie sie der Gang ihrer Entwickelung aus einfachem Keime bis zum vollendeten Wachstum mit sich bringt, sind der Gegenstand der Entwickelungsgeschichte (s. d.). Dieselbe ward samt der Gewebelehre (s. Gewebe) als allgemeine A., und im Gegensatze hierzu die systematische A. als spezielle oder deskriptive A. bezeichnet. Geschichtliches. Die außerordentliche Wichtigkeit der A. als Wissenschaft für den Arzt wie für den Physiologen und Naturfors * hatte man schon frühzeitig erkannt, wenn es sich auch niemals mit Gewißheit ermitteln lassen wird, wer zuerst genauere anatom. Studien, zumal an menschlichen Leichnamen, machte. Wie im Altertume einerseits religiöse Ansichten selh lange hinderten, die tote Heln des Menschen, selbst zur Befriedigung einer edeln, dem Lebenden zu gute kommenden Wißbegierde zu 1re aret so verlangte andererseits auch die damaige ärztliche Wissenschaft noch keine speziellern anatom. Kenntnisse, und als das hderHere dazu fühlbarer ward, suchte man sich mit der Zergliederung von Tieren, namentlich Hunden und Affen, zu behelfen. Es bildete aber auch die tierische A. ann noch die Basis, als man, wie kaum zu felbit feln, zu Alexandrien wenigstens eine Zeitlang selbst menschliche A. praktisch trieb, obschon sicher nicht in der Weise, wie dies jetzt zu geschehen pflegt. Herophilos aus Chr) wer und Crasitratos aus Keos (um 300 v. Chr.) werden als so eifrige Anatomen erühmt, daß sie nach des Celsus Bericht on ebende Verbrecher seziert haben sollen. Doch schon Galen (131 n. Chr.) läßt darüber in Ungewißheit wie er seine anatom. Kenntnisse gewann, und auch bei den Arabern findet sich keine Spur mehr von eigenem Studium des menschlichen Leichnams. Diese sowie ihre Nachfolger begnügten sich mit den Angaben Galens, bis endlich Mondini de Luzzi, Professor zu Bologna, 1306 und 1315 zuerst zwei menschliche Leichname öffentlich zergliederte und, auf eigene Untersuchungen gestützt, das erste Lehrbuch der A. des Menschen schrieb, welches lange Zeit als Kanon Au Aber erst im 16. Jahrh. wurde Galens Autorität nach hartem Kampfe gänzlich gestürzt durch die Bemühungen eines Vesal (1543), Eustachi, Colomb, Falopia, Fabricius ab Aquapendente, Varoli u. a., denen man eine Reihe glänzender Entdeckungen verdankt. Rüstig schritt man im 17. Jahrh. fort auf der betretenen Bahn, zumal da Harveys Entdeckung des Blutkreislaufs zrrern ein ganz neues Leben in die Physiologie geracht hatte und das Mikroskop auch den feinern Bau des menschlichen und tierischen Organismus zugänglich machte. Die Lymphgefäße entdeckte Aselli (1622); die drüsigen Organe fanden in Wharton ihren genauern Erforscher, während Malpighi, Leeuwenhoeck, Swammerdam und der noch ins folgende Jahrhundert hinüberragende Ruysch durch Anwendung des ssemere . und Einspritzungen in die Gefäße die feinere A. weit über ihre Voränger hinausführten. Wie bisher, so zeichneten sch auch im 18. Jahrh. besonders Italiener (Pac-Coiut Valsalva, Morgagni, Santorini, Mascagni, otunni) auf diesem Gebiete aus. Ihnen würdig zur Seite standen in Frankreich Winslow, D'Aubenton, Lieutaud, Vicq d'Azyr und Bichat; in England Cowper, Cheselden, Hunter, Cruikshank, Monro und Bell; in den Niederlanden Boerhaave, Albin, Camper, Sandifort. Auch Deutschland trat durch Haller sowie durch die beiden ältern Meckel auf glänzende Weise aus dem Dunkel hervor, um im 19. Jahrh. den ersten Rang einzunehmen. Auf der Grenzscheide der beiden Nahrünnderte finden sich die Namen eines Sömmerring, Loder, Blumenbach, Hildebrandt, Reil, Tiedemann, Bock und Seiler, welche fast sämtlich noch in enger Verbindung mit der praktischen Medizin standen, daher auch dieselbe gleichzeitig und direkt durch ihre anatom. Forschungen förderten. In dem ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts begann indessen wie überall in den Disciplinen so auch hier eine Trennung, der zufolge der Anatom und Physiolog seinen eigenen Weg ging, fast unbekümmert um die praktische Medizin, sodaß diese wenig Vorteil von den glänzenden Entdeckungen zog, welche jene machten, und die Anatomen selbst fast nur die mikrostopische A. ausbildeten. Jedoch machte sich die Notwendigkeit der Verbindung beider Wissenschaften sehr bald wieder geltend durch das seit neuerer Zeit mit besonderm Eifer betriebene Studium der athologischen A., welche durch die bahnbrechenden n von Rokitansky, Virchow, Cohnheim, lebs u. a. die wichtigste Grundlage der neuern Medizin geworden ist. (S. Pathologie.) Nachdem die mikroskopische A. längere Zeit fast ausschließlich die Thätigkeit der Anatomen in Ahspruch aturforscher auch der gröbern A. wieder zugewandt und dieselbe zum Teil nach neuen Gesichtspunkten bearbeitet. Mit besonderer Vorliebe wurde bisher die normale A. namentlich von den Franzosen betrieben. In ersterer Hinsicht sind zu nennen die trefflichen Enein Of der A. von Hyrtl, Henle, Meyer, Hollstein, Luschka, Gegenbaur, Hartmann; ferner die ältern von Meckel, Hildebrandt und Arnold; von den französischen vor allen das Handbuch von Cruveilhier. Ein Verzeichnis der wichtigsten ältern und neuern Werke über alle Zweige der A. enthält Hyrtls Lehrbuch der A. des 19 eny (14. Aufl., Wien 1878). (S. Entwickelungsgeschichte, Medizin, Zoologie.) Die praktische A. ging in ihrer geschichtlichen Entwickelung der theoretischen natürlich stets voraus. Erst als man jene Ahnnh bonir zu betveiben begann, bildeten sich allmählich bestimmte Regeln über das Verfahren bei der Zergliederung, d. h. es entstand eine Calens der A. Finden sich daher auch Heren in Galens Schriften eine Menge hierhergehörender Winke, so versuchte man doch erst im 17. Jahrh. den Gegenstand in besondern Schriften zu behandeln. Gegenwärtig haben Anatomen wie Hyrtl, Budge, Meyer, Henke, Lauth auch diesen Rechnun edürfnissen in besondern Lehrbüchern echnung getragen. Dennoch aber wird jetzt wie den 8 das meiste dem mündlichen Unterricht durch en eigens 5.. angestellten Prosektor überlassen. Gewöhnlich unterscheidetman in der anatom. Technik die Sektionen und das Präparieren. Sektion nennt man nämlich die kunstgerechte offnung der drei großen Höhlen des menschlichen Körpers, verbunden mit der Untersuchung der in ihnen befindlichen Eingeweide und Teile. Die Sektion ist legal, wenn sie, vom Richter angeordnet, durch den Gerichtsarzt, behufs der Feststellung eines vor das Forum des Richters gehörenden Thatbestandes unternommen wird. Das Präparieren besteht in der kunstgerechten Trennung der einzelnen Teile voneinander, sodaß sie ihrer Gestalt wie ihrer Lage nach deutlich unterschieden werden können; das auf diese Weise Dargestellte nennt man anatomisches Präparat; sodaß man von Knochen-, Muskel⸗, Gefäß- und Nervenpräparaten spricht. Das Präparieren der Knochen geschieht durch Entfernung sämtlicher Weichteile, durchqKochen, Macerieren und Bleichen. Werden sämtliche Knochen wieder durch Draht in die Itpeht 5⸗ Lage zu einem Ganzen verbunden, so entsteht das künstliche Skelett, während das natürliche Skelett durch Beibehalten der natürlichen Verbindungsmittel, der Bänder, gebildet wird. Zur bessern Darstellung der Gefäße, namentlich in ihren Ich der Verzweigungen, bedient man sich gewöhnlich der Injektionen oder Einspritzungen von gefärbten und erhärtenden Flüssigkeiten in die Gesäße, worauf man die letztern mit dem Messer von den umgebenden Muskeln und Weichteilen isoliert. In neuerer Zeit bedient man sich auch noch einer andern Präaration der Gefäße. Man insiziert dieselben näm-t ich mit einer Masse, die sich in einer ätzenden lüssigkeit nicht löst, während die übrigen Körperestandteile sich darin sämtlich e der (Korrosionspräparate). Die mit Hilfe der bisher anedeuteten Manipulationen zu Stande kommenden ihnen, deren Anfertigung viel Zeit und Mühe erfordert, oder die seltene Abweichungen vom normalen Bau und interessante krankhafte Veränderungen der Körperteile darstellen (pathol. PräpWarate) behufs des Vortrags der A. möglichst in ihrer natürlichen Form aufzubewahren, trocknet man sie an der Luft oder durch Bestreichen mit Holzessig und überzieht sie dann mit einem durchsichtigen irnis ditem vr Präparate); oder man bringt sie in lüssigkeiten, durch die sie vor der Fäulnis geschützt werden, wie Alkohol von 16 — 22, Carbolsäure, Sublimatlösung u. dgl., oder behandelt sie mit der Wickersheimerschen Flüssigkeit (s. d.). Solche Präparate, in besondern Schränken und Zimmern auf. Cüen bilden die anatomischen (oder pathol.) Sammlungen oder Museen. Da es unmöglich ist, alle Teile in ihrer Integrität aufzubewahren, da namentlich Farbe und feine Faserungen stets verloren gehen, so hat man es mit Glück versucht, sie durch die plastische Kunst nachzubilden, und zwar aus Holz oder elfenbein, wie das Gehörorgan, oder aus Wachs (Wachspräparate) oder Papiermaché. Mit allgemeinerm Nutzen und verhältnismäßig geringerm Kostenaufwand wandte man aber längst die Zeichenkunst zu anatom. Darstellungen an. Solche Abbildungen, die man anatomische Tafeln nennt, hatte bereits Aristoteles gefertigt und seinen anatom. Schriften beigegeben, —— verloren ehinden sind. Im 16. Jahrh. beschäftigten 0 ie größten Maler, wie Leonardo da Vinci, Michel Angelo, Rafael, Tizian, Dürer, mit dergleichen Pachemsen, von denen nur wenige auf uns gekommen. Anfangs wurden sie durch Holzschnitt, später durch Kupferstich vervielfältigt. Gegenwärtig bedient man sich auch des Steindrucks und in jün ster Zeit wiederum des Holzschnitts, ja selbst der Photographie dazu. Am bekanntesten sind die anatom. Bilderwerke von Weber, Arnold, Froriep, Bock, Henke, Henle, Heitzmann, Rüdinger, Obst. über die neuern Fortschritte der A. geben die von Hofmann und Schwalbe herausgegebenen „Jahresberichte über die Austunft. der A. und Physiologien ausführliche Auskunft.