FeedAnode
NaturlehreBrockhaus 1882

Anode heißt nach der von dem engl. Physiker Faraday in die Elektricitätslehre (1832) eingeführten Terminologie eine von den beiden Metallplatten oder Drähten, durch welche ein elektrischer Strom in eine Flüssigkeit ein⸗ und ausgeleitet wird. Beide Platten heißen Elektroden. Die, durch welche der positive elektrische Strom eingeleitet Rwelche er die A. (positiver Pol), die andere, durch welche er wieder austritt, die Kathode (negativer Pol). Sowohl bei einer einfachen als zusammengesetzten galvanischen Kette (Säule, Batterie) bildet der vom unverbundenen Zink kommende Draht die Kathode, der vom andern Ende der galvanischen Säule kommende die A. (S. Elektrochemie.)

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 687Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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