Apios Moench, eine nur wenige Arten zählende Gattung von Schlingpflanzen aus der Familie der Schmetterlingsblütler (Tribus 1 5 eoleen), mit unpaarig gefiederten Blättern, in dichte, asl und endständige Trauben gestellten Blüten, welche einen glockenförmigen, zygomorphen, fünfähnigen Kelch eine breite, der Länge nach gefaltete und zurückges chlagene Fahne und ein sichelförmiges, amt dem zweibrüdrigen, darin eingeschlossenen Schischen dal (Androecium) spiralig gedrehtes Schifschen haben; mit länglicher, bogenförmig gekrümmter, ruch. Cine 3 vielsamiger, zweifächeriger Hülsenfrucht. Eine Art, die von Linné zu Glycine (s. d.) gezogene A. tuberosa Moench aus Nordamerika, eit 1640 bekannt, mit purpurfarbenen, wohlriechenden Blumen, findet sich häufig als Zierpflanze in den Gärten und Waw sich besonders zu Lauben, Pyramiden und andbekleidungen. Sie hat einen aus (leßbaren) Knollen hunm sie lencht setzten Wurzelstock, durch dessen Zerteilung sie leicht vermehrt werden kann. Im Winter müssen die im Boden befindlichen Knollen zugedeckt werden; sonst erfordert die Pflanze keine Ge e. Wegen der Eßbarkeit ihrer Knollen, deren Rhe dem der Artischocken nahe kommt. ist diese Pflanze als Surrogat für die Kartoffel in Frage ekommen; die mit derselben bereits angestellten kklimatisationsversuche haben nicht ungünstige Resultate geliefert. Man hat die Pflanze der Knollen halber Amerikanische Erdnuß genannt; auch ihre Samen können wie Erbsen genossen werden. aber auch Unbegrenztheit, Unbestimmtheit.