Apostoolen, die Anhänger der Prädbesiacchn unter den Mennoniten, s. unter Taufgesinnte. „Apostroph (arch.) ein Zeichen (), welches dazu dient, teils den Wegfall von Vokalen zu Anfang, in der Mitte und zu Ende eines Wortes, oder bei der Zusammenziehung zweier Wörter, z. B. «wie ist v, cew'ger v, «hätt' ichv, teils den Genitiv von solchen Eigennamen anzudeuten, welche den Genitiv auf nicht bilden können, z. B. Voß' Luise, pöströphe (grch.), oft Apoströphé gesprochen, oder Metäbasis, d. h. die Wegwendung, ist ursprünglich ein Kunstausdruck der attischen Gerichtssprache und bezeichnet den Fall, wo der Redner sich von dem Richter weg an den Kläger oder Beklagten wendet und diesen anredet. Als Redefigur versteht man darunter eine Anrede an Abwesende, als wären sie anwesend, oder eine Anrede an Lebloses, Abstraktes, als hätte es Leben und Körperlichkeit Schillers «Lied an die Freude „).