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ReligionBrockhaus 1882

Archimandriten, Erzäbte oder Generaläbte, heißen in der griech. usicht die Abte, welche über mehrere Klöster die Aufsicht führen, weil in der alten griech. Kirche die Klöster MMandräy genannt wurden; doch ward in ältern Zeiten der Name auch auf Prälaten überhaupt übertragen. Die A. waren stets den Ach enice Abteo untergeben. In Sicilien nennen sich einige Abte so, weil ihre Klöster ursprünglich griech. Stistungen sind und der Regel des heil. Basilius folgen. Auch die Generaläbte der unierten Griechen in Polen, Galizien, Siebenbürgen, Ungarn, Slawonien und Venedig führen ebenfalls diesen Eitel. rchimẽdes, der größte unter den alten Mathematikern, geb. zu Syrakus um 287 v. Chr., war ein Verwandter des Königs Hiero II. Seine Verdienste um die Mathematik vollkommen zu würdigen, fehlt eine genaue Kenntnis vom Zustande der Wissenschaft vor ihm: doch weiß man, daß er sie mit Entdeckungen von höchster Wichtigkeit bereicherte, auf welche die Neuern ihre Messungen krummliniger Flächen und Körper gegründet haben. Euklides betrachtet in seinen «Elementeno nur einige Größen in Beziehung aufeinander, aber er vergleicht sie nicht mit geradlinigen Flächen und Körpern. A. hat dagegen die zu diesem übergange nötigen Sätze in seinen Abhandlungen von der Sphäre und dem Cylinder, den Sphäroiden und Konoiden, und in seiner Schrift von der Messung des Zirkels entwickelt. Zu noch schwierigern Betrachtungen hat er sich erhoben in seiner s Hwer verständlichen Schrift von den Spiralen. A. ist der Schöpfer der den Hebel. Statik und brachte neue Lehren über den Hebel den Schwerpunkt und das Gleichgewicht vi Das nach ihm benannte hydrostatische Grundgesetz

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 851Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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