Ammoniakalaun, m., frz. alun m. ammonical, engl. ammonia-alum, nennt man das krystallisirte schwefelsaure Thonerde-Ammoniak. Wird A durch langsames Ersetzen in wässerigen Fluß gebracht und mit gebranntem Gips vermischt, so lieferter, in Formen, bes. Metallformen, gegossen, vollkommen scharse Abgüsse, wozu man aber den römischen Alaun nicht nehmen darf, weil dieser den Gips ungleichmäßig gelb färbt. V.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 90Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei