Auripigment, n. (Operment, gelber Schwefelarsenik, Rauschgelb), frz. arsenic sulfuré jaune, engl. yellovorpiment (Min.), findet sich meist in derben, krummschalig abgesonderten Massen, auch als Ueberzug u. eingesprengt. Gefüge blätterig ins Strahlige, Bruch körnig, auch erdig. Ritzt Kalk, ritzbar durch Kalkspat, in dünnen Blättchen biegsam, nicht elastisch. Spez. Gew.3, —3,, ecitronengelb ins Röthliche, perlmutterglänzend, durchscheinend bis undurchsichtig, ist flüchtig, giebt im Kolben ein dunkelgelbes od. rothes, flüssiges Sublimat, verbrennt in offener Röhre unter Absetzung von arseniger Säure; reduzirt sich, mit Natron zusammengeschmolzen, zu metallischem Arsenik, lösbar in Königswasser. Besteht aus Arsenik 60,,, Es kommt häufig auf Gängen im Thonschiefer, zugleich mit andern Arsenikerzen, öfter in neueren Felsarten, Sandstein, Thon, Mergel, begleitet v. Realgar, vor; wird auch künstlich erzeugt u. diente schon früh zur Malerei. Man erhält Königsgelb u. andere Pigmente daraus, die zur Olmalerei nur noch selten dienen; weiße Holzarten bekommen durch in Ammoniak gelöstes A. Buchsbaumfarbe. Auch dient es zu Herstellung der Indigküpe; s. Arsenik. nusarbeiten, akt. Z., 1. vollenden, fertig machen. — 2. Vertiefte Arbeiten fertigen.