Blättergrüäber, m., s. Minirer. blütterig, adj., frz. feuilleté, lamelleux, feuillu, engl. foliated, foliaceous, nennt man 1. das Gefüge von Mineralien, wenn dieselben aus dünnen, über einander liegenden Theilen (Blättern) bestehen. — 2. Der Leimfarbenanstrich wird b., frz. ekkeuillé, engl. scaly, u. blättert endlich ab (ss. abblättern 1.), wenn zu viele Lagen über einander kommen, oder auch wenn zu viel Leim darin ist, welcher sich dann zu sehr Husmmenzenn, auch die Farbe spröde macht. Blütterkamin, m.; bei dieser Art der Hĩrde ist der Feuerherd mit einer gußeisernen eylindrischen Haube bedeckt, so daß er ungefähr die Form eines Backofens hat; auf diesen Halbeylinder sind von 4 zu 4 em. in radialer Richtung Blechtafeln aufgenietet, deren Länge am bequemsten zu 60 em. angenommen wird; durch diese Blechtafeln cirkulirt die Zimmerluft; es wird hierbei, indem die Tafeln die Wärme von dem gußeisernen Mantel schnell ableiten, sehr viel Wärme gewonnen. Blütterkohle, f., frz. charbon m. lamelleux, houille f. feuilletée, engl. foliated coel, Schiefer, Raseu-, Rüschel- oder Schichtenkohle, eine Art dünnschieferige Braunkohle, ein Haufwerk von Blättern, welche oft kaum Papierstärke haben und biegsam sind, ist wahrscheinlich aus Baumblättern entstanden; läßt sich wegen der normal auf den Schichtungen stehenden Klüfte leicht zu würfelartigen Stücken zerschlagen.