Asseln, eine Unterabteilung der krebsartigen Tiere, die jedoch nie Scheren an den Füßen besitzen und darum Gleichfüßler (Isopoda) genannt werden. Alle A. haben sitzende, zusammengehäufte Augen, einen vom geringelten Brustschilde getrennten Kopf, sieben Paar Brustfüße, die häufig Brutorgane in Gestalt von Blättern oder Blasen tragen, und blattförmige Kiemenfüße am sechsgliederigen Hinterleibe, die häufig unter Klappen verborgen sind. Die meisten A. leben im Wasser als Schmarotzer an Fischen (Cymothoida) oder an andern Krebstieren (Bopyrina); andere, die Landasseln, an dunkeln, feuchten Orten. Am bekanntesten sind die gemeine Mauerassel (Oniscus murarius) und die Kellerassel (Porcellio scaber). Hierzu 9•: 7 auch die Roll- oder Panzerassel (Armadillo officinarum), welche sich Ie sömtrollt und dann einem Kügelchen gleicht. Bei sämtlichen Landasseln findet eine Art von Luftatmung bie indem am Kiemendeckel sich Spalten befinden, ie in verzweigte, Luft führende Räume führen.