Astralit nannte Pettenkofer eine von ihm dar-Camma dem Hämatinon (s. d.) nahestehende, zu aeenalten wird zu verarbeitende Glasart, welche erhalten wird, indem 80 Teile Sand, 120 Teile Bleiglätte, 72 Teile Soda, 24 Teile Kupferhammerschlag, 18 Teile wasserfreier Borar und werden. Nach dem Schleifen erscheint das Glas — chwarz, mit amrdalt schimmernden Krystallen durchsetzt, bei darauffallendem Sonnenlicht deutlich rot. Der bläulich dichroitische Schimmer auf tief dunklem Grunde erinnert an den Glanz von Sternen auf nächtlichem Himmel; hiernach hat dasselbe seinen Namen erhalten.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 99Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei