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GeschichteBrockhaus 1882

Axe, s. Achse. ö 5. D. oder richtiger Absalon, Erzbischof in Lund und Bischof in Roeskilde, uldeme Minister und Feldherr des dän. Königs Waldemar I., geb. 1128, gest. zu Soröe 21. März 1201, studierte zu Paris und gewann das Vertrauen und die Freundschaft des Königs Waldemar; diese Freundschaft dauerte bis zum Tode des Königs und ging auf dessen Sohn, König Knud VI., über. A. rleden sich durch Weisheit und Rechtlichkeit im Frieden sowie durch Mut und Klugheit im Kriege aus. Die wendischen Seeräuber wurden nicht nur von den Küsten Dänemarks entfernt, sondern in ihrer Heimat bekriegt und überwunden; ferner schlug er den vommerschen Fürsten Bogislav und machte ihn Dänemark lehnspflichtig. An den weisen Gesetzen Waldemars und seines Sohnes hatte er vielen Anteil. Auch förderte A. gelehrte Studien, und seiner Aufmunterung verdankt man die erste im Zusammenhang geschriebene Geschichte änemarks von Svend agesön, sowie die des Saxo Grammaticus. Durch den Bau eines befestigten Schlosses (Axelhuus) zur Verteidigung gegen die Seeräuber legte er (1167) den Grund zur künftigen Größe Kopenhagens, das damals ein Fischerdorf war und welches zu Ehren A.s zuweilen Axelstad genannt wurde. if der Kirche zu Soröe, dessen Mönchskloster er tiftete, liegt A. begraben. Die Biographie A.s —. Estrup (deutsch von Mohnike in Illgens 4Zeitschrift für histor. Theologiev, Bd. 2, Ipz. 1832).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 297Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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