FeedBarsowit
NaturlehreBrockhaus 1882

Barsowit, eine in Blöcken von verschiedener Größe im Goldsande des Seifenwerks Barsowskoi bei der Hütte Kyschtimsk südlich Katharinenburg im Ural vorkommende dichte bis feinkörnige Mineralmasse, worin Korund, Pleonast und weißer Glimmer oft eingewachsen sind, von splitterigem Bruch, schneeweißer Farbe und 2,584 peziischem Gewicht. Die reine Substanz besteht nach der neuesten Analyse von Friederici gerade wie der Anorthit aus 42,½2 Kieselsäure, 36,4 Thonerde, 19,8 Kalk, /6 Magnesia, 1,3 Alkalien, und da nach M. Bauer die einzelnen Körnchen rhombisch (oder monoklin) sind, so scheint hier ein Beispiel von Dimorphismus vorzuliegen. lronet.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 508Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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