Baunach, Marktflecken im bayrischen Regierungsbezirk Unterfranken, Bezirksamt Ebern, rechts an dem Flusse Baunach, welcher nicht weit unterhalb des Ortes in den Main mündet, nachdem er noch kurz vorher bei B. von rechts die Lauter aufgenommen hat, welche ebenso wie die B. auf den Haßbergen entspringt. Der Flecken zählt 1123 E., welche Hopfenbau betreiben. Auf einer nahen Cuf liegen die Ruinen des 1552 zerstörten Schlosses tufenberg, welches einst den Herzögen von Meran zugehörte; unweit davon steht die Wallfahrtskapelle St. Maria Magdalena.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 599Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei