Bedeckung (astronomisch) oder Occultation, i. ganze oder teilweise Verfinsterung eines Himmelskörpers durch einen der Erde m stehenden ndet statt, wenn letzterer so zwischen die Erde und en entferntern Himmelskörper tritt, daß er in ornder Linie zwischen beiden steht. Am häufigsten ommen Bedeckungen der Planeten und Fixsterne durch den Mond als den nächsten aller Himmelslorper vor; ihre Beobachtung kann zur Bestimmung der Mondparallaxe, namentlich aber zu Längenbestimmungen benutzt werden. Auch die Sonnenden Rerr 5 nur eine Bedeckung der Sonne durch en Mond. Seltener kommen Bedeckungen von Fixternen oder Planeten durch einen Planeten, noch eltener die Bedeckung eines Firsterns durch einen iter und seiner Monde gegenseitig. Man unterscheidet bei der Beobachtung der Sternbedeckungen zwei Momente, den des Eintritts und des Austritts. Es ist der Eintritt der Augenblick des Verschwindens eines Gestirns hinter einem andern (dem Mond), der Austritt der des Wiedererscheinens eines Gestirns, welches längere Zeit von einem andern verdeckt war. Bei Bedeckungen der Fixsterne durch den Mond finden Ein⸗ und Austritt 5½4½½ dig momentan statt, bei Planetenbedeckungen ist die Dauer des Ein⸗ und Austritts von der Größe des scheinbaren Durchmessers abhängig.