Bengali nennen die Vogelhändler verschiedene Arten afrik. oder selbst austral. kleiner Finken mit kurzem, dickem oder schlankem Schnabel, die häu bei uns als Ziervögel gehalten werden u durch ihre schönen Farben wie durch ihre Zartlichkeit meinander auszeichnen. Sie setzen sich stets in Reihen nebeneinander, singen abwechselnd, freilich nicht sehr angenehm, sd flink, verträglich mit andern Vögeln und lassen sich sehr leicht mit denelben bei e umer den Futter im Bauer halten. an hat sie unter dem Namen Prachtfinken (Spermestina) zusammengefaßt und eine Menge von Untergattungen, Arten und Varietäten unterschieden, die bei den Händlern mannigfache Namen fü wie Bandfink, Cordon bleu, Blutfink, ervögelchen u. s. w.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 766Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei