Bengalisches er Faues in der Lustfeuerwerkerei sehr gebräuchlicher uerwerkssatz welcher wegen seines intensiven weißen, fast die Helle des Tages erreichenden Lichts zur Beleuchtung von größern Räumen, Gebäudefacaden Baumpartien u. s. w. benutzt wird. Der Satz besteht aus einer innigen Mengung von 7 Teilen Salpeter, 2 Teilen Schwesel und 1 Teil Schwefelantimon, oder auch aus 16 Teilen Salpeter, 6 Teilen Schwefel und 4 Teilen Schwefelantimon. Durch Zusatz gewisser Stoffe kann man dem Bengalischen er auch verschiedene andere Färbungen geben. Salpetersaures Baryt gibt eine grüne, meberiaures Kupferoxyd-Ammoniak eine blaue, etersaures Natron eine gelbe, salpetersaurer Strontian eine rote Flamme. Die bunten Feuer erhalten statt des Salpeters in der Regel chlorsaures Kali. Ein dem weißen Bengalischen Feuer ahnlicher Satz wird für den Kriegs Nab in den Leuchtfaceln und in der etzung der Raketen verwendet. Auch die bunten Feuer finden in Signalfeuern mehrseitige Verwendung.