Bernhardin von Tiena, der heilige ein Sproß der altadeligen Familie der ar nasde⸗ geb. 8. Sept. möde zu Massa-Carrara, trat, nachdem er sein Vern an die Armen verteilt hatte, im Alter von 11. Jchren in die Todesperac der Bisciplinatores Marias ein. Mit Todesverachtung runh er 1400 die Pestkranken und ging 1404 in den Franziskanerorden über. Unzufrieden mit der hier herrschenden Laxheit, aber außer Stande, allgemeine Reformen durchzuführen, sonderte sich B. mit einigen Gesinnungsgenossen ab und gründete fern von den Städten kleinere Niederlassungen, wo sie streng nach der Regel des Ordens lebten. Unter Eugen IV. zum Generalvikar ernannt, benutzte er diese Stellung, Conversations-Lexikon. 13. Aufl. II. um wenigstens einen Teil des Ordens zur alten Strenge 4½½½+ Schon zu seinen Lebzeiten ab es 500 Klöster mit Brüdern der strengen Obervanz. B. starb 20. Mai 1444 und ward schon 1450 von Nikolaus V. heilig gesprochen. Als volkstümlicher Prediger gewann B. außerordentlichen Beifall. Seine Schriften sind herausg. von Peter Rudolf, ½7 von Sinigaglia be Bde., Vened. 1591). Vgl. Toussaint, „Das Leben des heil. B.v ernhardiner, s. Cistercienser.