Bewegungsmechanismen (frz. mécanismes de mouvement, engl. moving-mechanisms) heißen in der Kinematik (s. d.) Verbindungen widerstands-Baabal Körper, deren Bewegungen in bestimmtem Verhältnis zueinander stehen; in der Maschinenlehre diejenigen Bestandteile einer Maschine, durch welche eine bestimmte Art der Bewegung hervorgebracht, resp. in eine andere Art derselben umgesetzt wird. Die einzelnen Organe, mittels deren ein B. funktioniert, heißen Elemente. So ist das Sägeblatt der Bandsäge ein Element eines B. für den geradlinigen Fortgang, die Kolbenstange der Dampfmaschine eins für den geradlinigen Hin⸗ und Herang, das Rad ein Element eines B. für den dreenden Fortgang, der Balancier der Dampfmaschine eins für den drehenden Hin⸗ und Hergang. Clemente von B., welche dazu dienen, eine Form der Bewegung in eine andere umzusetzen, sind: die Kurbel, die Geradführung, die Schraube, die unrunde Scheibe. Elementenpaare nennt man zwei zueinander gehörige, einen B. bildende Körper, die durch die Form ihrer Oberfläche verhindert sind, zusammen eine andere als die vorgeschriebene Art der Bewegung hervorzubringen. Beispiele sind; der Zapfen mit Lager, die Schraubenspindel mit Mutter, Voll⸗ und Hohlcylinder, Voll⸗ und Hohlprisma.