Bischofswerder (poln. den. Renten Stadt in der preuß. Provinz Westpreußen, Regierungsbezirk Marienwerder, Kreis Rosenberg, 44 km östlich von Graudenz, an der Ossa, einem rechten Nebenflusse der Weichsel, Station der Bahn Schneidemü end evandeliche E zählt (1880) 2040 überwiegend evangelische E., welche Acker-und Gemüsebau treiben. Der 1331 gegründete, 1726 vollständig niedergebrannte Ort hat sechs Tuchmachereien. 7 teinitz (Horsuo Tyn), Stadt mit (1880) 3054 katholischen E. deutscher Zunge im westl. Böhmen, an der Radbusa, Sitz einer Bezirks-Bändern und Et Früher war hier der Handel mit ändern und Spitzen bemerkenswert, jetzt ist neben den städtischen Gewerben der Ackerbau Hauptbeschäftigung der des Husst Das Gut Teinitz war beim Ausbruche des Hussitenkriegs im Besitz des prager Erzbistums. Als der prager Erzbischof Konrad von Vechta die Güter des Erzbistums unregelmäßigerweise zu Siaismmn und zu veräußern beann, ließ Kaiser Sigismund die Stadt für sich esetzen. Sie 4½ dem Angriffe der Hussiten. Später kam sie an die Herren von Ronsperg, dann die Lobkowitz, und als die Güter Wilhelm Popel pvon Lobkowitz nach der Schlacht am Weißen Berge konfisziert wurden, gelangte B. mit Zelschowitz durch Kauf an den Grafen Maximilian von Trauttmansdo der daselbst ein Familienfideikommiß gründete. B. ist der Mittelpunkt der fürstlich Trauttmansdorffschen Güter in Böhmen und der amile liche ur ein wohleigen der furstlichen Familie, die hul⸗ ein wohleingerichtetes Wer mit ausedehnten Gartenanlagen besitzt. Der Astronom ittrow wurde am 13. März 1781 zu B. geboren.