Borkentier (Khytina Stelleri), ein zu den pflanzenfressenden Waltieren (Sirenia gehöriges, jetzt ausgerottetes Tier, das der russ. Naturforscher Steller 1741 auf der Beringsinsel kennen lernte. Das Tier war ausgewachsen bis 10 mlang, hatte eine dicke Haut wie Eichenborke, große Brustflossen, eine halbmondförmige in den stehende Schwanzflosse und statt Zähne in den Kiefern eigentümliche Kauplatten, von 5, ebter Gefüge mit iefstehenden Leisten. Die B. lebten gesellig in Rudeln, weideten die Wasserpflanzen am Ufer ab, zeigten viele Liebe zueinander und ließen sich ohne Widerstand harpunieren und abschlachten. Als Steller die unde nach Kamtschatka brachte, machten Tschukt1 und Kamtschadalen so erfolgreiche Jagd auf iese Seekühe, daß 1768 das letzte Stück getötet wurde. Man besaß von dem jetzt gänzlich ausgerotteten Tiere früher nur noch einen Schädel, einige Kauplatten und Hautstücke, hat aber jetzt nach Funden auf der Insel und in den Museen fast das ganze Skelett zusammensetzen können.