Bremer Beiträge ist die vom Verlagsorte entnommene gewöhnliche Bezeichnung der Reuen Bei64 5 zum Vergnügen des Verstandes und Witzeso (4 Bde., Brem. und Lpz. 1746—47), in deren letztem Bande die drei ersten Gesänge von Klopstocks „(Messiaso erschienen, die seinen und der Redackion Ruhm gründeten. Gleichwohl ging die Redaction mit diesem Bande in andere Hände, da die „Bremer Beiträgero», wie sie sich selbst nannten, meist leipziger Studenten, die Universität verließen. Band 5 —6 (1748-59) gab Dreyer heraus. Eine Auswahl erschien Braunschweig 1768, außerdem: «Sammlung vermischter Schriften von den Verfassern der Bremer Beiträger (3 Bde., Lpz. 1748—57). Die Zeitschrift war gegen die unter Gottscheds Einfluß stehenden, von J. J. Schwabe redigierten leipziger Belustigungen des Verstandes und Witzes » (S Bde., Lpz. 1741fg.) gerichtet und wurde von Gärtner, Rabener und Cramer redigiert. Außerdem beteiligten sich daran: Joh. Adolf Schlegel, Arnold Schmid, Ebert und Zachariä, sämtlich in Leipzig, und die Auswärtigen Joh. Elias Schlegel und Straube. Ihnen gesellten sich bei: Gellert, Klopstock, Fuchs, Giseke, Kühnert, Olde, Rothe, Chr. Ewald von Kleist, Gleim und Ramler. Die meisten derselben hat Klopstock in seiner Ode Win D verewigt.