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ErdkundeBrockhaus 1882

Castrovillari, ital. Stadt in Calabrien, Pro-o vinz Cosenza, Bezirk Cosenza, 74 km nördlich von z dieser Stadt, inmitten von bis 1950 m hohen Ber-d gen, auf einem Hügelrücken, an dessen Ende sich r das in aragonesischer Zeit von Paolo Giannitelli erbaute Kastell erhebt, am linken Ufer des Cosciled oder Sybaris, hat drei schöne Kirchen und ein großes Franziskanerkloster. Eine Kettenbrücke verbindet Alt⸗ und Neustadt. Die Stadt zählt (1881) 10505 C., welche Früchte, Baumwolle, Korn, Ol, Wein und Maulbeeren ziehen. C. ist das alte Apustrum oder Abystron; durch die Normannen wurde es stark befestigt, 1286 fiel es in die Hände ö der Aragonesen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 64Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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